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10 Gebote der Internetsicherheit für Jugendliche

eingestellt von Philipp Jardot am 31. August 2018

10 Gebote der Internetsicherheit für Jugendliche

1. Schütze dein Online-Ich

Wenn du im Internet unterwegs bist, dann benutzt du oft einen Spitznamen und ein Kennwort. Das ist deine „digitale Identität“ bzw. dein Online-Ich. Wichtig ist, dass du vor allem auf dein Kennwort gut aufpasst. Kriminelle und Menschen, die dir etwas Böses wollen, werden immer wieder versuchen, dein Kennwort zu erraten oder zu hacken, um dein Online-Ich zu klauen. Schau am besten mal nach, ob du neue Anmeldungen z. B. durch das Zusenden einer SMS bestätigen lassen kannst. Dann bekommst du sofort mit, falls sich ein Fremder mit deinen Daten anmeldet.

Auch andere haben virtuelle Identitäten. Wenn du z. B. chattest, solltest du immer gut überlegen, ob du wirklich weißt, mit wem du dich unterhältst. Bei vielen sozialen Netzwerken gibt es keine Einlasskontrolle. Dadurch kann sich dort jeder anmelden und als jemand vollkommen anderes ausgeben. Überprüfe deshalb immer ganz genau, ob du einen neuen Kontakt unbedingt brauchst und hinzufügen musst.

2. Schütze deinen Computer

Computer können gehackt werden. Damit das deinem Rechner nicht passiert, solltest du unbedingt…
– immer sofort die neuesten Updates für dein Betriebssystem (Windows, MAC usw.) und alle Anwendungen/Programme installieren.
– den Virenschutz auf deinem Computer aktuell halten.
– die Firewall aktivieren.
– vorsichtig beim Skypen und Chatten sein: Öffne niemals Anlagen, von denen du nicht weißt, was dahinter steckt, die du nicht erwartet hast oder die dir ein Fremder geschickt hat.

3. Nutze sichere Kennwörter

Mach Hackern das Leben schwer und bastele dir richtig gute Kennwörter. Ein sicheres Kennwort ist mindestens 12 Zeichen lang. Außerdem kommen in einem sicheren Kennwort große und kleine Buchstaben sowie Sonderzeichen (z. B. &§?+) und Zahlen vor.

Damit deine Kennwörter auch sicher bleiben, ändere sie mindestens 2x im Jahr. Wichtig ist auch, dass jedes Online-Ich bzw. Benutzerkonto (Facebook, Skype, PlayStation Network usw.) ein eigenes Kennwort bekommt. Denn: Hat irgendwer einmal dein Kennwort erraten oder geklaut, dann kann er sich so nur bei einer Webseite damit anmelden und nicht bei allen.

Kennwörter kannst du ganz einfach erstellen, indem du dir einen Satz ausdenkst, z.B.: „Ich finde, dass Matheunterricht 1x in der Woche reichen würde!“. Von diesem Satz nimmst du jetzt nur die ersten Buchstaben der Wörter und schon hast du ein sicheres Kennwort: „If,dM1xidWrw!“ Merkst du dir den Satz, hast du dein Kennwort schon im Kopf.

Willst du deine Kennwörter trotzdem noch aufschreiben, darfst du das, ABER nur verschlüsselt. Dazu nimmst du dein Kennwort und setzt irgendwo noch ein paar Zeichen rein, zum Beispiel nach der dritten Stelle. Mit dem Beispiel-Kennwort und drei Zufallszeichen sieht das dann so aus: „If,&k5dM1xidWrw!“ Wie viele Zeichen du nimmst und an welcher Stelle du sie einfügst, sagst du niemandem. So weißt nur du, wie dein echtes Kennwort lautet.

Du kannst dir auch mehrere Kennwörter ganz einfach merken. Nimm z. B. die letzten beiden Buchstaben vom Namen der Webseite, für die das Kennwort gedacht ist und baue sie an einer bestimmten Stelle, die nur du kennst, in dein Kennwort ein. Dann steht „ok“ beispielsweise für Facebook und dein Kennwort sieht so aus: „If,dM1xid-Wrwok!“

4. Schütze deine Privatsphäre

Hast du private Fotos, persönliche Nachrichten oder Mails auf dem Smartphone und Computer? Wenn ja, dann solltest du diese gut schützen. Schau z. B. mal bei WhatsApp oder Facebook in den Einstellungen nach „Privatsphäre“. Da kannst du einstellen, wer was von dir sehen darf. Auch bei anderen Webseiten gibt es solche Einstellungen. Dort solltest du auf jeden Fall mal nachsehen, was voreingestellt ist.

Denk ansonsten dran, dass vielleicht auch deine Freunde oder Geschwister mal dein Smartphone oder deinen PC nutzen. Dann könnte es sehr peinlich werden, wenn sie Dateien finden, die sie nichts angehen. Deshalb ist es hilfreich, wenn du ein eigenes Benutzerkonto mit sicherem Kennwort hast.

Auch über das Internet versuchen Betrüger, Pädophile oder Cyber-Kriminelle, an vertrauliche oder intime Daten zu kommen. Sei misstrauisch und gib niemals intime Fotos von dir heraus.

5. Das Internet vergisst nie

Bei Instagram, YouTube, Facebook und Co. heißt es immer: „Erst denken, dann posten!“ Denn was einmal im Internet gelandet ist, lässt sich nur schwer wieder zurücknehmen. Was du schon gepostet hast, kannst du zwar wieder löschen, trotzdem leben Kopien oder geteilte Inhalte oft bei anderen Usern weiter. Deshalb sind diese Daten auch noch viele Jahre später online zu finden. Bei Live-Videos ist es wie mit dem, was du laut sagst: Du kannst es nicht zurücknehmen.

6. Nutze Verschlüsselungsmöglichkeiten

Achte darauf, dass Anmeldedaten verschlüsselt übertragen werden, etwa für das Abrufen von E-Mails oder für Anmeldungen in sozialen Netzen. Ob eine Verbindung im Internet sicher ist, erkennst du bei einem Blick auf die Adressleiste deines Browsers. Die URL der Webseite sollte mit „https://“ beginnen. Je nach Browser ist daneben zusätzlich z. B. ein kleines grünes Schloss Symbol sichtbar.

https: //www.ihr-web-shop24.de

Unverschlüsselt übertragene Daten können von Hackern ganz einfach im Internet oder in öffentlichen, ungesicherten WLANs mitgelesen werden.

7. Vorsicht bei Spielekonsolen

Auch Spielekonsolen wie die Xbox oder die PlayStation können gehackt werden. Sogar die Kameras der Geräte können Cyber-Kriminelle übernehmen und dich damit filmen. Um das zu verhindern, brauchst du für die Online-Konten, die du zum Spielen benutzt, sehr gute Kennwörter. Auch Updates machen deine Konsole sicherer. Wenn du beim Gaming eine Kamera benutzt, kannst du sie nach dem Spielen abkleben, umdrehen oder einfach den Stecker ziehen. So schützt du dich vor heimlichen Beobachtern.

8. Halt dich an die Regeln

Pass auf, was du herunterlädst. Ob Software, Musik, Fotos oder Filme, alles ist durch das Urheberrecht geschützt. Erwischst du mal eine illegale Datei, kann es schnell sehr teuer werden. Bevor du Bilder von dir und deinen Freunden in sozialen Netzwerken veröffentlichst, solltest du sie außerdem um Erlaubnis fragen. Jeder hat nämlich das Recht am eigenen Bild.

9. Kein Cybermobbing!

Auch in sozialen Netzwerken kann man Menschen schnell mit Worten verletzen. Die Folgen sind nicht abschätzbar. Achte daher immer auf einen freundlichen und höflichen Umgang.

Bemerkst du, dass jemand in sozialen Netzwerken gemobbt wird, dann greif ein. Sag es deinen Eltern, Lehrern oder der Polizei und sammle Beweise. Da Cybermobbing strafrechtlich verfolgt wird, sind Beweise wie ausgedruckte Screenshots und E-Mails sehr wichtig.

10. Lerne die digitale Welt kennen

Unsere Welt wird digital, ob wir wollen oder nicht. Beschäftige dich mit ihr, denn die digitale Welt bietet mehr als nur Entertainment. Mach dich auch mit deinen Geräten und deren Betriebssystemen vertraut. So solltest du z. B. genau wissen, wie man den Zugriffsschutz beim Handy einstellt.